Fast perfekter Start in die Austrian Volley League-Relegation

Nachdem die Mannschaft SU inzingvolley/VC Mils im Grunddurchgang der 2. Volleyball Bundesliga den ersten Platz mit nur einer Niederlage erspielen konnte, muss man sich nun in der Relegation beweisen. Dies gelang den Spielerinnen am ersten Spielwochenende mit nur einem Schönheitsfehler – ein Punkt für die Tabelle wurde liegengelassen.

Am Samstag, 07.03.2026, reiste man nach St. Pölten an, um dort im Sportzentrum gegen den Erstligisten SPORTUNION z+p St. Pölten zu spielen. Besonders daran war, dass eine der Inzinger Mittelblockerinnen, Cora Weber, bis zur vergangenen Saison für den niederösterreichischen Verein aufs Spielfeld ging. Das Spiel begann für beide Mannschaften durchwachsen. Der erste Satz war geprägt von vielen Eigenfehlern, wenig Beinarbeit und Unkonzentriertheiten, was wohl der Nervosität und dem Druck geschuldet war. Doch die Niederösterreicherinnen meisterten diese Phase etwas besser und konnten somit den ersten Satz für sich entscheiden.

Doch die Spielgemeinschaft SU inzingvolley/VC Mils kam im zweiten Satz deutlich besser in das Spiel. Lange Ballwechsel wurden gewonnen, der Servicedruck stieg und die Block-Abwehr funktionierte deutlich besser als noch zuvor. Somit ging der zweite Satz an das Team rund um Roland Gattermayr. Konzentriert spielten die Volleyballerinnen der Spielgemeinschaft das zuvor funktionierende System weiter und konnten auch den dritten und vierten Satz gewinnen. Damit holte man sich drei Punkte für die Tabelle.

Am nächsten Tag, 08.03.2026, wartete der ASKÖ Volksbank Purgstall, ebenfalls eine Mannschaft aus der ersten Bundesliga, auf die Tiroler Mannschaft. Der Spielverlauf war gegengleich zum vorherigen Tag. Die ersten beiden Sätze spielte die SU inzingvolley/VC Mils sehr konzentriert und mit Kampfgeist auf. Die Purgstallerinnen konnten ihr System nicht wie gewohnt spielen.

Somit gingen der erste und zweite Satz an die Spielgemeinschaft. Allerdings konnte man im dritten und vierten Satz diese Spielweise nicht beibehalten und Eigenfehler und eine ungenauere Annahme schlichen sich ein. Nach fast zwei Stunden Spielzeit stand es also 2:2. Es ging in den alles entscheidenden fünften Satz. Es war ein Kampf auf Augenhöhe, den die Inzinger und Milser Spielerinnen schließlich mit 16:14 gewinnen konnten.

Nach einem langen Auswärtswochenende kehren die Tirolerinnen also mit fünf Punkten zurück und freuen sich auf die nächsten zwei Heimspiele am 21./22.03.2026 in Zirl.

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