U20 weiblich wird Tiroler Meister

Im November 2023 starteten die Inzinger Youngstars in die U20-Saison. Gleich die ersten drei Spiele wurden zufälligerweise alle gegen den VC Mils ausgetragen (ein T-Cup-Spiel sowie Hin- und Rückrunde der U20). Dabei war von Spiel zu Spiel eine Steigerung bei den Inzingerinnen zu erkennen und die „zusammengewürfelte“ Nachwuchsmannschaft aus Bundesliga- und Landesliga A/B-Spielerinnen konnte ihr Zusammenspiel stets verbessern (1. Spiel/ T-Cup: 3:2; 2. Spiel/ U20 Heimspiel: 3:1; 3. Spiel/ U20 Auswärtsspiel: 3:0).

Nach weiteren T-Cup-Spielen, die vor allem der Vorbereitung auf die Nachwuchsspiele dienten, standen den Inzingerinnen als Nächstes die wohl schwierigsten Gegner der U20-Saison an: die TI-Schuh Staudinger-volley. Nachdem es im vorherigen Jahr, auf Grund einer krankheitsbedingten w.o.-Gabe der Inzingerinnen, nicht für den Meistertitel gereicht hat, war der Kampfgeist in diesem Jahr umso mehr geweckt. In einem umkämpften Spiel konnten die Inzinger Young Stars ihr bestes Können zeigen und die Innsbruckerinnen 3:1 besiegen.

Nach dem Sieg gegen die TI-Schuh Staudinger-volley war nun voller Fokus auf den Meistertitel gerichtet. In den nächsten beiden Spielen gegen den VC Tirol hieß es also, auf keinen Fall einen Satz abzugeben, denn in Hinblick auf das letzte Finalspiel und Rückspiel gegen die TI-Schuh Staudinger-volley zählte jeder Punkt und Satz. Und das gelang ihnen auch: Beide Spiele konnten gegen den VC Tirol souverän 3:0 gewonnen werden. Erfreulicherweise kamen dabei auch alle Spielerinnen zum Einsatz.

Somit lief alles auf das letzte Finalspiel in der USI hinaus: Die Inzingerinnen mussten für den ersten Platz mindestens einen Punkt, sprich zwei Sätze gegen die TI-Schuh Staudinger-volley holen. Nachdem sich die Inzinger Jungs bereits am selben Tag Silber erspielten, war der Hunger auf eine zweite Edelmetallfarbe groß.

Was zu Beginn noch ein knappes Kopf an Kopf-Rennen war, endete schnell in einem klaren Verlust des ersten Satzes (17:25). Doch das Team rund um Kapitänin Anna Ebner ließ sich nicht einschüchtern und konnte den zweiten Satz mit unglaublicher Nervenstärke, sogar nach einem sechs-Punkte-Rückstand noch für sich entscheiden (30:28). Leider konnte an den zweiten Satz nicht angeknüpft werden, der dritte Satz musste wieder eindeutig mit einem 13:25-Ergebnis abgegeben werden. Somit war der vierte Satz allesentscheidend, der Gewinner durfte sich mit dem Tiroler Meistertitel küren. Beide Teams kämpften um jeden Punkt, das Publikum fieberte eifrig mit, die Stimmung in der Halle war einfach überwältigend. Der Satz hätte spannender nicht sein können, am Ende behielt Inzing jedoch die Oberhand, gewann den Satz 25:20 und somit auch den Titel „Tiroler Meister der U20w“. Der fünfte Satz war dementsprechend „nur“ mehr ein Spiel um die Ehre, welches die Inzinger Mannschaft 10:15 abgeben musste. Den Inzingerinnen war förmlich anzusehen, dass die Luft heraußen war und die Freude über den „Sieg“ gegenüber der nötigen Konzentration überwog. Dieser fünfte Satz resultierte also in der ersten Niederlage der Saison, die jedoch leicht zu verkraften war, nachdem das eigentliche Ziel des Abschluss-Turniertags erfreulicherweise erreicht wurde.

In der kommenden Zeit heißt es nun, Kräfte zu regenerieren und Spielpraxis zu sammeln (sowohl in der Zweiten Bundesliga, Landesliga A/B als auch im T-Cup, bei dem sich die junge Mannschaft am Mittwoch den Einzug ins Halbfinale erspielte), um bei den anstehenden Österreichischen Meisterschaften der U20 am 9. und 10. März in Vorarlberg bestens vorbereitet zu sein. Viel Glück!

 

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